"Frieden geht anders", denkt sich Josef und versöhnt sich mit seinen Brüdern

Weil Josef seinen Brüdern verzeiht, können sie alle in Frieden leben.(Foto: Doro Schui)

Ökumenischer Schulbibeltag mit mehr als hundert Grundschulkindern in der Lydia-Gemeinde

Ökumenische Schulbibeltage sind seit 10 Jahren Tradition der Katholischen und Evangelischen Gemeinden in Herzogenrath-Kohlscheid. Wir bereiten im Team ein biblisches Thema für die Grundschüler vor und gehen damit jeweils einen Tag nacheinander in alle vier Grundschulen. Für unser abwechslungsreiches Programm haben wir die ersten zwei Schulstunden Zeit für die zweiten Klassen, dann folgen zwei Stunden für die Drittklässler und die 5. und 6. Stunde stehen für die Viertklässler zur Verfügung. An einem Vormittag haben wir so sehr intensiven Kontakt zu etwa 120 bis 130 Kindern. Unser gemischtes Team aus Pfarrern, Jugendreferent und Jugendreferentin und ehrenamtlich Engagierten war sich dieses Jahr schnell einig, dass das Thema „Frieden geht anders“ für unsere Zielgruppe spannend ist.

Die Grundschulkinder bastelten aus Papier Josef und seine Brüder.(Foto: Doro Schui)

Josef verzeiht seinen Brüdern und schafft Frieden

Unser erster Gedanke ist: Frieden geht nicht, wenn man Vergeltung und Rache sucht. Josef, der Sohn Jakobs, kommt uns in den Sinn, der hatte allen Grund sich an seinen Brüdern zu rächen, weil sie ihn verkauft haben. Er wirft die Brüder auch tatsächlich drei Tage ins Gefängnis, aber dann besinnt er sich -  vielleicht hat Josef gedacht: Frieden geht anders! Josef verzeiht seinen Brüdern, er versöhnt sich mit ihnen und sie leben alle gemeinsam in Ägypten, ohne Hunger leiden zu müssen. Beim Schulbibeltag singen wir nach der Erzählung von der Versöhnung  „Wir feiern ein Fest, ein Freudenfest, weil Gott am Ende alles gut werden lässt.“ In der Josefsgeschichte scheint Frieden so einfach zu gehen, aber die Kinder wissen aus eigener Erfahrung, dass es viel persönlichen Einsatz fordert, friedfertig zu sein, in der Schule oder zuhause mit den Geschwistern. Ganz vertraut sind ihnen die Gefühle von Neid, Wut, Rache und Trauer. „Ich mag das nicht“, sagt Leonie aus der 3a, „es ist viel besser wenn man Frieden schließt, und wie das gehen kann hat Josef uns gezeigt.“

(Text: Doro Schui)

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