Barriereärmer ins Netz: Kirchenkreis Aachen verbessert seine Webseiten

Informationen für alle Menschen leichter zugänglich - Projekt wurde von der "Aktion Mensch" unterstützt

Der Evangelische Kirchenkreis Aachen hat die Barrierefreiheit seiner Internetauftritte deutlich verbessert. Sowohl die zentrale Seite www.kirchenkreis-aachen.de als auch die Webseiten der angeschlossenen Kirchengemeinden und Einrichtungen wurden technisch und strukturell überarbeitet. Ziel ist es, Informationen für möglichst viele Menschen leichter zugänglich zu machen – unabhängig von individuellen Einschränkungen oder technischen Voraussetzungen.

Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Webseiten so gestaltet sind, dass sie von allen genutzt werden können: etwa von Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen, motorischen Einschränkungen oder kognitiven Hürden. Dazu gehören unter anderem eine klare Seitenstruktur, verständliche Inhalte, ausreichende Farbkontraste und die Nutzbarkeit mit assistiven Technologien. Darauf weist auch „Aktion Mensch“ hin, die sich seit vielen Jahren für mehr Inklusion im digitalen Raum engagiert.

Im Kirchenkreis Aachen wurde die technische Umsetzung der Barrierefreiheit gezielt vorangetrieben. Die Webseiten wurden von einer Internet-Agentur geprüft, optimiert und entsprechen nun weitgehend den gängigen Standards (WCAG Stufe AA). Auch Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern, unter anderem mit Sehbeeinträchtigungen, sind in die Weiterentwicklung eingeflossen.

Hinweise und Vorschläge erwünscht

„Uns ist wichtig, dass möglichst alle Menschen die Informationen finden, die sie suchen – einfach, verständlich und ohne unnötige Hürden“, so Caren Braun, Öffentlichkeitsreferentin des Kirchenkreises Aachen. Barrierefreiheit wird dabei nicht als einmalige Aufgabe verstanden, sondern als fortlaufender Prozess.

Die Überarbeitung der Webseiten wurde durch die „Aktion Mensch“ gefördert. Diese Unterstützung hat maßgeblich dazu beigetragen, die digitalen Angebote im Kirchenkreis inklusiver zu gestalten.

Gleichzeitig bleibt der Kirchenkreis auf Rückmeldungen angewiesen: Nutzerinnen und Nutzer sind ausdrücklich eingeladen, auf mögliche Barrieren hinzuweisen oder Verbesserungsvorschläge einzubringen. Entsprechende Hinweise bitte gerne an: caren.braun@ekir.de .

So soll Schritt für Schritt ein digitales Angebot entstehen, das dem Anspruch von Teilhabe und Offenheit der kirchlichen Angebote auch im Netz gerecht wird. 

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