22.06.2018

"Kinder trauern anders": Neuer Kurs für ehrenamtliche Begleiter startet im September

Christliche Kirchen rufen Projekt für trauernde Kinder und Jugendliche im Nordkreis ins Leben - Anmeldung zur Fortbildung für Ehrenamtliche ab sofort möglich

"Kinder trauern anders"  - so heißt ein neues Projekt, das die katholische und evangelische Kirche im Aachener Nordkreis gemeinsam ins Leben gerufen haben. Sein Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, die mit Trauer konfrontiert sind. Wenn die geliebte Großmutter stirbt, oder eine Bezugsperson in Kita oder Schule, womöglich sogar ein Elternteil oder Geschwisterkind, wollen die Mitarbeitenden an der Seite von Kindern und Jugendlichen sein. Denn den Betroffenen hilft es oft, gemeinsam über den Verstorbenen zu erzählen, in einem geschützten Raum ihre Gefühle zu leben oder mit kreativen Spielen und Übungen die Trauer zu bearbeiten.

Kurs ab 21. September in Alsdorf

Um Kinder und Jugendliche in dieser Situation qualifiziert begleiten zu können, führt das Trauernetzwerk jetzt einen Befähigungskurs für Ehrenamtliche durch. Der Kurs umfasst 80 Stunden und beginnt am Freitag, 21. September. Die Fortbildungszeiten liegen am Freitagnachmittag und am Samstag. Wer sich daran beteiligen möchte, muss vor allem die Liebe zu Kindern und Jugendlichen mitbringen, die Fähigkeit mit ihnen wertschätzend Kontakt aufzunehmen und die Bereitschaft, sich auch mit seiner eigenen Trauergeschichte auseinanderzusetzen. Pädagogische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ort der Fortbildung ist in Alsdorf.

Alle Einzelheiten zum Kurs finden Sie in diesem Informationsblatt (PDF)!

Um teilnehmen zu können, sind eine Anmeldung und ein Vorgespräch zwingend erforderlich.

Seit 10 Jahren enge Kooperation bei Trauerbegleitungs-Angeboten im Nordkreis

Schon seit etwa zehn Jahren gibt es in Alsdorf in enger Kooperation zwischen den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden und dem Hospizdienst der Aachener Caritasdienste unterschiedliche Trauerbegleitungsangebote: Es gibt ein Trauercafé, in dem sich einmal im Monat, am zweiten Samstag von 15:00 bis 17:00 Uhr trauernde Menschen in einer offenen Runde zu Gespräch und Kaffee und Kuchen treffen. Geleitet wird die Runde von vorbereiteten und begleiteten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Gemeinden und des Hospizdienstes. Zweimal im Jahr gibt es außerdem das Angebot eines Trauergesprächskreises von acht Abenden, geleitet von einer ausgebildeten Fachkraft. Die Gesprächskreise werden im Frühjahr von den christlichen Gemeinden und im Herbst vom Ambulanten Hospizdienst der Aachener Caritasdienste, Region Aachen angeboten. Darüber hinaus bietet der Ambulante Hospizdienst Einzelgespräche für Trauernde an, auch einige Seelsorger und Seelsorgerinnen in den Gemeinden sind dazu bereit.

Aus der Evangelischen Christusgemeinde Alsdorf-Würselen-Hoengen-Broichweiden sind am Trauerprojekt "Kinder trauern anders" insbesondere Pfarrerin Annegret Helmer und Pfarrerin Petra Hartmann beteiligt.

 

 

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